26 MaiDie Geschichte des Kugelschreibers

Das am wohl häufigsten benutzte und am weitesten verbreitete Schreibwerkzeug ist wohl der Kugelschreiber. Doch was ist an diesem Schreibgerät welches Tinte mittels einer Kugel auf Papier überträgt so besonders und woher kommt es eigentlich?

Vorweg: Die heute als Abkürzung verwendete Begriff Kuli kommt eigentlich gar nicht vom eigentlichen Kugelschreiber. 1928 wurde von Rotring ein Schreibgerät entwickelt, welches sich Tintenkuli nannte. Im Gegensatz zu dem heutigen Kugelschreiber enthielt dieses Schreibgerät gar keine Kugel. Nach dem Bedeutungsverlust dieses Schreibwerkzeuges in den 60er Jahren, wurde der Name als Abkürzung für Kugelschreiber verwendet.

Seitdem funktionieren alle fast alle Kugelschreiber identisch. Die Miene des Kugelschreibers enthält einen Vorratsbehälter mit zähflüssiger, schnell trocknender Tinte. Am Ende des Vorratsbehälters befindet sich eine Kugel. Streicht der Kugelschreiber über das Papier, so dreht sich die Kugel und bringt so die Tinte aus dem Vorratsbehälter auf das Papier. Damit die Kugel nicht verschlissen wird und Tinte ausläuft, ist die Kugel aus sehr hartem Material (z.B. Wolframcarbid). Da ein Kugelschreiber oft in Taschen etc. mitgeführt wird, haben diese in der Regel einen Mechanismus (z.B. Drehsystem oder Federsystem) mit dem man die Mine mit einem Handgriff komplett im Gehäuse des Kugelschreibers verschwinden lassen kann. Dies ist wichtig, damit die schwer abwaschbare Tinte zum Beispiel nicht auf Kleidungsstücke gelangt.

Zurück zur Geschichte
Die eigentliche Erfindung des Kugelschreibers ist sehr umstritten. Bereits Galileo Galilei fertigte eine Skizze an, die ein Kugelschreiber-ähnliches Schreibwerkzeug zeigt. 1888 wurde das erste Patent auf ein Schreibgerät angemeldet, welches mit einer Kugel arbeitete (jedoch war dieses zum Markieren von Leder und nicht zum Schreiben). Auch in Kroatien und Ungarn wurden in den 30er und 40er Jahren kugelschreiber-ähnliche Schreibgeräte entwickelt. 1938 meldete der Ungar László József Biró ein Patent an. Auch heute wird der Kugelschreiben in vielen Ländern noch nach ihm benannt (England: biro, Argentinien: birome).

Den Durchbruch schaffte der Kugelschreiber erst 1945 als Schreibgerät für Flugzeugbesatzungen, da diese auch in großer Höhe funktionierten und nicht kleckerten. Die ersten Kugelschreiber kosteten übrigens 8,50 Dollar bzw. 20 DM und kosteten damit das etwa 1,5-fache einer Füllfeder.

Den Durchbruch mit dem Kugelschreiber schaffte letztendlich der Franzose Marcel Bich, der den Kugelschreiber unter dem Namen BIC verkaufte.

Viele Unternehmen produzierten daraufhin Kugelschreibe ohne Patent. Darunter die deutsche Firma Schneider, die bis zum Erlöschen des Patentes etwa 19 Millionen DM an Lizenzgebühren bezahlen musste.

Noch etwas zum Schmunzeln: Es gibt ein Gerücht, dass die NASA etwa eine Millionen Dollar für die Entwicklung eines Kugelschreibers ausgab, der auch im All in der Schwerelosigkeit funktioniert. Die Russen dagegen griffen für das Schreiben im All auf Bleistifte zurück. ;-)

Weitere Kuriositäten:

  • Die Kapazität einer Kugelschreibermine reicht für bis zu 10 Kilometer
  • Im Saarland wird der Kugelschreiber Dauerschreiber genannt.
  • Der größte Kugelschreiber laut Guinness Buch der Rekorde ist über 3 Meter lang und wiegt ca. 8kg

    30 AugWerbung – aber wie?

    Für viele Firmen und Unternehmen stellt sich die Frage wie man Werbung betreiben soll und in welchem Ausmaß. Schon das Finden der passenden Werbemittel, die Erstellung eines konkreten Finanzierungsplans und das Engagieren eines guten Werbeunternehmens kann sehr viel Zeit und Geld erfordern und selbst dann muss die Werbung noch genauer definiert und umgesetzt werden. Nehmen wir also an ein Unternehmen hat die ersten Schritte schon hinter sich, hat sich also entschieden verstärkt mit Werbegeschenken zu arbeiten, einen Finanzierungsplan erstellt und bereits eine Werbefirma für ihren Auftrag gefunden. Die einzige Frage die noch bleibt, ist mit welchen Werbegeschenken geworben wird.

    Es gibt eine enorme Fülle an verschiedensten Werbegeschenken und diese Tatsache macht die Entscheidung nicht gerade leichter, ganz im Gegenteil. Die Bandbreite reicht von Billigsterzeugnissen, wie Kugelschreiber und Feuerzeuge, über hochwertigere Produkte, wie Rucksäcke oder ähnliches, bis hin zu Markenprodukten, wie teure Uhren und Sportartikel. Doch welche dieser Geschenke bringen welche Wirkung und welche bringen die meiste beziehungsweise die effektivste Wirkung? Die sogenannten „Giveaways“, also die Billiggeschenke, haben den großen Vorteil, dass sie günstig eine sehr breite Masse erreichen können.

    Sie sind sicher sehr effektiv, wenn man sehr viele Menschen umwerben will. Zwar haben sie keinen großen Werbefaktor auf den Einzelnen aber auf die Masse gerechnet rentieren sie sich allemal. Ein guter Kompromiss wäre ein ausgeglichener Einsatz von Billiggeschenken und hochwertigeren Geschenken. Die hochwertigeren Geschenke machen auf die potentiellen Kunden mehr Eindruck und richtig eingesetzt sind sie auch nicht teuer. Die wirklich teuren Werbegeschenke sind nicht dazu da um an ganz gewöhnliche Kunden verschenkt zu werden. Sie werden an wichtige Geschäftspartner geschenkt um sich deren Wohlwollen und so auch gute Verträge und Gewinne sichern zu können.

    Am effektivsten sind alle diese Werbemittel wenn man sie gemeinsam, in der richtigen Mischung und auf die richtige Zielgruppe gerichtet einsetzt.

    20 MaiSuper Werbe-Ideen zur Urlaubszeit

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